Parteiprogramm 2019-2023
men sollen gänzlich davon befreit werden. Öffentlich-recht liche Sender sollen weiterhin Gebührengelder bekommen, Werbung soll ihnen aber nicht mehr erlaubt sein. Diese ist den privaten Anbietern vorbehalten, die im Gegenzug aber keine Gebührengelder bekommen sollen. Die Verwendung von Geld aus dem Gebührentopf für immer neue Bedürfnisse, etwa zur Finanzierung der SDA, aber auch die geplante staatli che Unterstützung von Internet-Zeitungen, ist zu verhindern. Hier spielt der Markt heute schon ohne Förderung. M e d i e n 100 Mehr Transparenz, mehr Freiheit Durch mehr Transparenz in der Rechnungslegung der SRG und mit der Beschränkung des Grundangebots auf den Infor mationsbereich bei Radio und Fernsehen, könnten die staat lichen Medienabgaben massiv reduziert werden. Das Ganze würde dabei ohne Abstriche an der Themenauswahl, ohne Qualitätsverlust, mit mehr Freiheit und weniger staatlichem Einfluss erfolgen – für eine unabhängige, lebendige und starke Demokratie. Übrige Erträge 76.0 Programmerträge 36.3 Sponsoring 48.8 TV-Werbung 215.1 R/TV-Gebühren 1218.5 Gesamteinnahmen 1’594,6 Millionen So wird die SRG finanziert In Millionen Franken pro Jahr Die SRG finanziert sich zu rund 76 Prozent aus Gebührengeldern (Stand: 2017/2018). Weitere 14 Prozent des Budgets stammen aus TV-Werbung, 3 Prozent aus Sponsoring. Mit Programmverkäufen an andere Medienhäuser, private und öffentliche Institutionen sowie mit Erträgen aus Koproduktionen erwirtschaftet die SRG 2 Prozent. Die restlichen 5 Prozent stammen hauptsächlich aus Bundesbeiträgen für SWI swissinfo.ch und tvsvizzera. it sowie für die Zusammenarbeit mit 3sat und TV5 Monde, aus Dienstleis- tungserträgen der Gebäudevermie- tung, Einnahmen im Zusammenhang mit dem Verkauf von Sat-Access- Karten sowie Einnahmen aus dem Verkauf von Liegenschaften. Quelle: Geschäftsbericht 2017 SRG, S. 25
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